Knotenfestigkeit:
Geeigneter Schnurtyp:
Verwendungszweck:
Auch bekannt als:

Etwa 85% der Schnurstärke (4 Windungen). Etwa 90% bei Geflecht
Monofilament, Multifilament
Befestigung der Schnur an Ringe, Ösen und Haken
Grinner-Knot, Richard Walker`s Grinner-Knot

 

Der bekannte Angler Richard Walker entwickelte in den 60er Jahren einen hervorragenden Knoten zum Anbinden monofiler Schnur an Öhrhaken und Wirbel. In den Medien wurde der Knoten erstmals 1976 in der Zeitschrift "TROUT AND SALMON" vorgestellt. Die Zeichnungen links zeigen den von Walker bevorzugten original Grinner-Knoten in seiner Urform. Walker hat den Knoten nach den Spitznamen seines jüngsten Sohns benannt der durch sein auffälliges Grinsen (engl. grin = grinsen) stets Heiterkeit verbreitete. Etwas später wurde von Walker der doppelte Grinner für die Verbindung zweier Schnüre entwickelt.

Heute wird der "Grinner" in einer abgewandelten und leichteren Bindeweise geknotet (siehe Zeichnung unten). Als Henkerknoten wurde dieser Knoten mit einer Schlinge schon im Mittelalter verwendet. Unter den Namen "Henkersknoten" also ein sehr alter Schlingenknoten, der erst sehr viel später auch zum Angeln Verwendung fand.

 



 

 

 

In Amerika wurde der Grinner als Uni-Knot bekannt und wird auch in Deutschland oftmals, durch seine vielseitige Verwendung, als Universalknoten bezeichnet.

 

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